Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der Webagentur gunSOFT (nachfolgend „Auftragnehmer“) und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“).

Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.

Leistungen und Leistungsumfang

Der Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag oder der Leistungsbeschreibung des Auftragnehmers.

Leistungen, die nicht ausdrücklich vereinbart wurden, sind nicht geschuldet.

Änderungs- oder Erweiterungswünsche nach Vertragsschluss stellen einen zusätzlichen Leistungsauftrag dar und sind gesondert zu vergüten.

Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte, Daten und Zugänge rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.

Verzögerungen aufgrund fehlender oder verspäteter Mitwirkung verlängern vereinbarte Fristen angemessen.

Der Auftragnehmer haftet nicht für Verzögerungen oder Mängel, die auf unzureichende Mitwirkung des Auftraggebers zurückzuführen sind.

Vergütung und Zahlungsbedingungen

Rechnungen sind innerhalb von 30 Tagen ohne Abzug zahlbar, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen und Mahnkosten zu berechnen.

Abnahme

Nach Fertigstellung der Leistung fordert der Auftragnehmer den Auftraggeber zur Abnahme auf.

Erfolgt innerhalb von 10 Werktagen keine Abnahme oder keine konkrete Mängelanzeige, gilt die Leistung als abgenommen.

Unerhebliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

Nutzungsrechte

Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber die vertraglich vereinbarten Nutzungsrechte erst nach vollständiger Zahlung ein.

Soweit nicht anders vereinbart, werden einfache, nicht übertragbare Nutzungsrechte eingeräumt.

Die Weitergabe der Leistungen an Dritte bedarf der vorherigen Zustimmung des Auftragnehmers.

Inhalte des Auftraggebers

Der Auftraggeber versichert, dass er über alle erforderlichen Rechte an den bereitgestellten Inhalten verfügt.

Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Nutzung dieser Inhalte resultieren.

Eine rechtliche Prüfung der Inhalte durch den Auftragnehmer erfolgt nicht.

Haftung

Der Auftragnehmer haftet nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vorhersehbaren Schaden.

Keine Haftung besteht insbesondere für Hosting-Leistungen Dritter, E-Mail-Zustellbarkeit, Sicherheitslücken in Drittsoftware sowie für einen wirtschaftlichen Erfolg (z. B. SEO-Ranking oder Umsatz).

Termine und Lieferfristen

Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich bestätigt wurden.

Lieferfristen verlängern sich bei höherer Gewalt oder bei Verzögerungen durch den Auftraggeber.

Wartung, Pflege und Support

Eine laufende Wartung oder Betreuung ist nicht Bestandteil der Leistung, sofern nicht ausdrücklich vereinbart.

Updates, Backups oder Sicherheitsmaßnahmen erfolgen nur im Rahmen eines separaten Wartungsvertrags.

Zugangsdaten und IT-Sicherheit

Soweit der Auftragnehmer Zugangsdaten erstellt und übergibt, ist er ausschließlich für die initiale Einrichtung verantwortlich.

Ab Übergabe obliegt die Verantwortung für sichere Aufbewahrung, Nutzung und Änderung der Zugangsdaten allein dem Auftraggeber.

Eine laufende Verwaltung oder Überwachung der Zugangsdaten erfolgt nicht, sofern nicht ausdrücklich vereinbart.

E-Mail-Postfächer

Wenn der Auftragnehmer im Rahmen des Auftrags E-Mail-Postfächer für den Auftraggeber einrichtet und dem Auftraggeber Zugangsdaten übergibt, ist der Auftragnehmer ausschließlich für die initiale Einrichtung verantwortlich.

Ab Übergabe der Zugangsdaten obliegt die Verantwortung für deren sichere Aufbewahrung, Nutzung und Aktualisierung allein dem Auftraggeber. Eine laufende Verwaltung oder Überwachung der Zugangsdaten durch den Auftragnehmer erfolgt nicht, sofern dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

Der Auftraggeber ist verpflichtet, Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und bei Verdacht auf Missbrauch oder unbefugte Kenntnisnahme unverzüglich zu ändern.

Datenschutz

Die Parteien beachten die geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Vertragslaufzeit und Kündigung

Verträge enden mit Erbringung der vereinbarten Leistung, sofern nichts anderes vereinbart ist.

Wartungs- oder Pflegeverträge können mit der vereinbarten Frist gekündigt werden.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

Referenznennung

Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Auftraggeber und das Projekt als Referenz zu nennen, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.

Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Republik Italien.

Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers, sofern gesetzlich zulässig.

Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.